Vectra 3D 3 Pipetten 1,5–4 kg gelb
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Beschreibung
Bezeichnung
VECTRA 3D
Pharmakotherapeutische Gruppe
Ektoparasitika zur topischen Anwendung.
Wirkstoffe
Dinotefuran, Pyriproxyfen, Permethrin.
Sonstige Bestandteile
N-Octyl-2-pyrrolidon, N-Methylpyrrolidon.
Anwendungsgebiete
Flöhe: Behandlung und Vorbeugung eines Flohbefalls (Ctenocephalides felis und Ctenocephalides canis). Die Behandlung verhindert einen Flohbefall für einen Monat. Sie verhindert außerdem die Vermehrung von Flöhen für zwei Monate nach der Anwendung, indem sie das Schlüpfen aus den Eiern (ovizide Wirkung) und die Entwicklung adulter Flöhe aus Eiern, die von adulten Flöhen abgelegt wurden (larvizide Wirkung), hemmt. Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie bei Flohallergiedermatitis (FAD) eingesetzt werden. Zecken: Das Tierarzneimittel hat eine anhaltende akarizide und repellierende Wirkung gegen Zeckenbefall (Rhipicephalus sanguineus und Ixodes ricinus für einen Monat, Dermacentor reticulatus bis zu drei Wochen). Sind bei der Anwendung des Tierarzneimittels bereits Zecken vorhanden, werden diese möglicherweise nicht alle innerhalb der ersten 48 Stunden abgetötet, können aber innerhalb einer Woche absterben. Zum Entfernen von Zecken wird die Verwendung eines geeigneten Zeckenentfernungsinstruments empfohlen. Sandmücken, Stechmücken und Fliegen: Die Behandlung bietet eine anhaltende repellierende Wirkung (Anti-Feeding). Sie verhindert Stiche von Sandmücken (Phlebotomus perniciosus), Stechmücken (Culex pipiens, Aedes aegypti) und Fliegen (Stomoxys calcitrans) für einen Monat nach der Anwendung. Die Behandlung bietet außerdem eine anhaltende insektizide Wirkung für einen Monat gegen Stechmücken (Aedes aegypti) und Fliegen (Stomoxys calcitrans).
Gegenanzeigen/Nebenwirkungen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht bei Katzen anwenden. Aufgrund ihrer besonderen Physiologie und ihrer Unfähigkeit, Permethrin zu verstoffwechseln, darf dieses Tierarzneimittel nicht bei Katzen angewendet werden. Wird es bei einer Katze angewendet oder von einer Katze aufgenommen, die sich intensiv an einem kürzlich behandelten Hund gerieben hat, kann dieses Tierarzneimittel schwere schädliche Reaktionen hervorrufen.
Dosierung
Die empfohlene Mindestdosis beträgt 6,4 mg Dinotefuran/kg Körpergewicht, 0,6 mg Pyriproxyfen/kg Körpergewicht und 46,6 mg Permethrin/kg Körpergewicht, entsprechend 0,12 ml des Tierarzneimittels pro kg Körpergewicht. Die dem Körpergewicht des Tieres entsprechende Packung verwenden. Darauf achten, das Tierarzneimittel nur auf unverletzte Haut aufzutragen. Ein oberflächliches Auftragen auf das Fell des Hundes vermeiden. Behandlungsschema: Nach einmaliger Anwendung verhindert das Tierarzneimittel einen Befall für einen Monat. Die Behandlung kann einmal im Monat wiederholt werden.
Aufbewahrung
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Warnhinweise
Alle Hunde im Haushalt sollten behandelt werden. Katzen im Haushalt dürfen nur mit einem für diese Tierart zugelassenen Tierarzneimittel behandelt werden. Flöhe können Körbchen, Liegeplatz und übliche Ruheplätze des Hundes wie Teppiche, Sofas und Sessel befallen. Bei starkem Flohbefall und zu Beginn der Bekämpfungsmaßnahmen sollten diese Bereiche mit einem geeigneten Insektizid behandelt und anschließend regelmäßig abgesaugt werden. Bei Katzen kann dieses Tierarzneimittel Krampfanfälle auslösen, die tödlich sein können, da diese Tierart aufgrund ihrer besonderen Physiologie bestimmte Verbindungen, darunter Permethrin, nicht verstoffwechseln kann. Bei versehentlicher Exposition die Katze mit Shampoo oder Seife waschen, falls Nebenwirkungen auftreten. Um zu verhindern, dass Katzen versehentlich mit diesem Tierarzneimittel in Kontakt kommen, Katzen von behandelten Hunden fernhalten, bis die Applikationsstelle trocken ist. Es ist wichtig sicherzustellen, dass Katzen sich nicht an der Applikationsstelle eines mit diesem Tierarzneimittel behandelten Hundes reiben. Die Unbedenklichkeit dieses Tierarzneimittels wurde bei Hunden unter 7 Wochen oder mit einem Gewicht unter 1,5 kg nicht nachgewiesen. Ein Kontakt des Tierarzneimittels mit den Augen des Hundes ist zu vermeiden. Das Anheften einzelner Zecken nach der Behandlung kann nicht ausgeschlossen werden. Daher kann eine Übertragung von Infektionskrankheiten unter günstigen Bedingungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Tierarzneimittel bleibt wirksam, wenn behandelte Tiere ins Wasser gehen (z. B. beim Schwimmen oder Baden). Wöchentlich wiederholtes Eintauchen in Wasser über einen Monat, beginnend 48 Stunden nach der Behandlung, sowie ein Shampoonieren 2 Wochen nach der Behandlung beeinträchtigen die Wirksamkeit dieses Produkts nicht. Die Wirkdauer kann jedoch bei häufigem Shampoonieren oder Baden innerhalb von 48 Stunden nach der Behandlung verkürzt sein. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Bei der Handhabung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen. Nach der Anwendung sofort und gründlich die Hände waschen. Dieses Tierarzneimittel verursacht Augen- und Hautreizungen. Hautkontakt vermeiden. Bei versehentlichem Verschütten auf die Haut sofort mit Wasser und Seife waschen. Gelangt das Tierarzneimittel versehentlich in die Augen, diese gründlich mit Wasser ausspülen. Wenn die Augen- oder Hautreizung anhält oder das Tierarzneimittel versehentlich verschluckt wird, sofort einen Arzt aufsuchen und ihm die Packungsbeilage oder das Etikett zeigen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Kinder sollten behandelte Hunde mindestens vier Stunden nach der Anwendung des Tierarzneimittels nicht berühren. Es wird daher empfohlen, Hunde abends oder vor einem Spaziergang zu behandeln. Am Tag der Behandlung sollten behandelte Hunde nicht bei ihren Besitzern schlafen, insbesondere nicht bei Kindern. Gebrauchte Applikatoren sofort entsorgen und nicht sichtbar oder in Reichweite von Kindern liegen lassen. Warten, bis die Applikationsstelle trocken ist, bevor behandelte Hunde mit Textilien oder Gegenständen in Kontakt kommen. Weitere Vorsichtsmaßnahmen: Behandelte Hunde sollten 48 Stunden nach der Behandlung nicht in Gewässer gelassen werden, um schädliche Wirkungen auf Wasserorganismen zu vermeiden. Überdosierung: Abgesehen von Erythemen und Veränderungen des Fellaussehens wurden bei gesunden, 7 Wochen alten Welpen, die 7-mal im Abstand von 2 Wochen mit bis zur 5-fachen empfohlenen Höchstdosis topisch behandelt wurden, keine Nebenwirkungen beobachtet. Bei versehentlicher Aufnahme der empfohlenen Höchstdosis können Erbrechen, Speicheln und Durchfall auftreten, die jedoch ohne Behandlung wieder abklingen sollten. Inkompatibilitäten: Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen und nicht gleichzeitig mit anderen Tierarzneimitteln an derselben Stelle auftragen.
Wartezeiten
Nicht zutreffend.
Zieltierart
Hunde.
Wechselwirkungen
Keine bekannt.
Nebenwirkungen
Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 Tieren, einschließlich Einzelfallberichten) wurden vorübergehende Erytheme, Juckreiz oder andere Anzeichen von Unwohlsein an der Applikationsstelle berichtet, die in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach der Anwendung von selbst abklingen. Ebenfalls sehr selten wurden Magen-Darm-Symptome wie Erbrechen oder Durchfall berichtet. Sehr selten wurden vorübergehende kosmetische Veränderungen (fettiges, struppiges Fell und Ablagerungen) an der Applikationsstelle berichtet, die jedoch nach 48 Stunden in der Regel nicht mehr sichtbar sind.
Trächtigkeit und Laktation
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation bei Hündinnen ist nicht belegt. Die Anwendung bei trächtigen und laktierenden Hündinnen oder bei Zuchthunden sollte nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Laborstudien mit jedem der Bestandteile Dinotefuran, Pyriproxyfen oder Permethrin an Ratten und Kaninchen ergaben keine Hinweise auf maternotoxische, teratogene oder fetotoxische Wirkungen. Es wurde nachgewiesen, dass Dinotefuran die Blut-Milch-Schranke passiert und mit der Milch ausgeschieden wird. N-Methylpyrrolidon, ein sonstiger Bestandteil des Tierarzneimittels, zeigte bei Labortieren teratogene Wirkungen.
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