Drontal 8 Tabletten für Katzen
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Beschreibung
Bezeichnung
DRONTAL TABLETTEN FÜR KATZEN
Pharmakotherapeutische Gruppe
Anthelminthika, Praziquantel, Kombinationen.
Wirkstoffe
1 Tablette enthält: Praziquantel 20 mg, Pyrantelembonat 230 mg. Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie in Abschnitt 6.1.
Sonstige Bestandteile
Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Povidon, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Hydroxypropylmethylcellulose, Polyethylenglykol 4000, Titandioxid.
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung von Mischinfektionen der Katze mit Rund- und Bandwürmern, verursacht durch Spulwürmer: Toxocara cati (syn. mystax), Toxascaris leonina; Hakenwürmer: Ancylostoma tubaeforme, Ancylostoma braziliense; Bandwürmer: Echinococcus granulosus, Echinococcus multilocularis, Dipylidium caninum, Taenia spp., Mesocestoides spp., Joyeuxiella spp.
Gegenanzeigen/Nebenwirkungen
Nicht anwenden bei Tieren mit nachgewiesener Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile. Drontal darf während der Trächtigkeit nicht angewendet werden. Nicht bei Katzenwelpen unter 4 Wochen anwenden. Nicht gleichzeitig mit piperazinhaltigen Präparaten anwenden.
Verträglichkeit bei der Zieltierart
Bei Dosen bis zum 5-Fachen der empfohlenen Dosis treten keine Überdosierungssymptome auf. Das erste zu erwartende Vergiftungssymptom ist Erbrechen.
Dosierung
Dosierung: Die Dosis beträgt 5 mg Praziquantel und 57,5 mg Pyrantelembonat pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 1 Tablette pro 4 kg Körpergewicht. Die Tablette kann bei Bedarf geteilt werden. Art der Anwendung: Zum Eingeben bei Katzen. Die Tabletten werden direkt verabreicht oder in ein Stück Fleisch oder Wurst eingewickelt bzw. zerkleinert unter das Futter gemischt. Diätetische Maßnahmen sind nicht erforderlich. Die Anwendung erfolgt als einmalige Gabe.
Aufbewahrung
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 5 Jahre.
Warnhinweise
Für eine wirksame Parasitenbekämpfung sollte die Behandlung auf Grundlage einer parasitologischen Untersuchung erfolgen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren: Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollten die Tiere gewogen werden. Da ein Bandwurmbefall bei der Katze nicht vor der 3. Lebenswoche auftritt, ist die Behandlung mit Drontal erst ab der 3. Lebenswoche angezeigt. Bei häufiger, wiederholter Anwendung eines Anthelminthikums derselben Klasse kann sich eine Resistenz der Parasiten gegen diese Klasse entwickeln. Die Echinokokkose stellt eine Gefahr für den Menschen dar. Im Falle einer Echinokokkose sind spezielle Richtlinien für Behandlung, Nachkontrolle und den Schutz von Personen zu befolgen. Wenden Sie sich an einen Experten oder ein parasitologisches Institut. Nicht bei stark geschwächten Tieren oder bei schwerer Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion anwenden. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen dieses Arzneimittels sollten das Produkt mit Vorsicht verabreichen. Nach der Anwendung Hände waschen. Kontakt mit den Augen vermeiden. Bei Augenreizung einen Arzt aufsuchen. Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und ihm die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Bei Dosen bis zum 5-Fachen der empfohlenen Dosis treten keine Überdosierungssymptome auf. Das erste zu erwartende Vergiftungssymptom ist Erbrechen. Inkompatibilitäten: nicht bekannt.
Wartezeiten
Nicht zutreffend.
Zieltierarten
Katzen.
Wechselwirkungen
Keine bekannt.
Diagnose und Verschreibung
Der Verkauf unterliegt nicht der tierärztlichen Verschreibungspflicht.
Nebenwirkungen
In äußerst seltenen Fällen können leichte und vorübergehende Störungen des Verdauungstrakts wie vermehrter Speichelfluss und/oder Erbrechen sowie leichte und vorübergehende neurologische Störungen wie Ataxie auftreten. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird nach folgenden Kategorien definiert: sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigt Nebenwirkungen); häufig (mehr als 1, aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren); gelegentlich (mehr als 1, aber weniger als 10 von 1.000 behandelten Tieren); selten (mehr als 1, aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren); sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichten).
Trächtigkeit und Laktation
Drontal darf während der Trächtigkeit nicht angewendet werden.
Artikeldetails
- Format
- TABLETTEN