Strongid 152 mg/g Paste zum Eingeben 1 Spritze 26 g
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Beschreibung
Bezeichnung
STRONGID 152 MG/G PASTE ZUM EINGEBEN FÜR PFERDE
Pharmakotherapeutische Kategorie
Anthelminthika.
Wirkstoffe
Jedes g Paste enthält: Wirkstoff Pyrantelpamoat 439,00 mg (entspricht 152,30 mg Pyrantel-Base).
Sonstige Bestandteile
Sonstige Bestandteile. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: Methyl-4-hydroxybenzoat; quantitative Zusammensetzung, falls für die ordnungsgemäße Verabreichung des Tierarzneimittels wesentlich: 1,05 mg. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: Propyl-4-hydroxybenzoat; quantitative Zusammensetzung, falls für die ordnungsgemäße Verabreichung des Tierarzneimittels wesentlich: 0,30 mg. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: Polysorbat 80. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: Sorbitol-Lösung. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: Natriumalginat. Qualitative Zusammensetzung der sonstigen Bestandteile und anderer Bestandteile: gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete
Das Tierarzneimittel ist angezeigt zur Behandlung und Kontrolle von Parasitosen, die verursacht werden durch: Strongylus vulgaris; Strongylus edentatus; Strongylus equinus; Cyatostomum spp. (Trichonema spp.); Triodontophorus spp.; Oxyuris spp.; Parascaris spp.; Anoplocephala perfoliata. Das Tierarzneimittel ist auch wirksam gegen Stämme kleiner Strongyliden, die gegen Benzimidazole resistent sind.
Gegenanzeigen/Nebenwirkungen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Sicherheit bei den Zieltierarten
Keine Daten verfügbar. Die empfohlenen Dosen nicht überschreiten.
Dosierung
Zum Eingeben. Das Tier muss vor und nach der Verabreichung nicht nüchtern gehalten werden. Es wird folgende Art der Verabreichung empfohlen: das Gewicht des zu behandelnden Tieres so genau wie möglich bestimmen; den Dosierring entsprechend dem Gewicht des Tieres entlang des Kolbens einstellen; die Kappe von der Spritze abnehmen; die Paste auf den Zungenrücken des Tieres aufbringen. Dazu die Spitze der Spritze durch den Maulwinkel einführen, die Spritze zum hinteren Teil der Maulhöhle richten und den Kolben drücken. Bei Verabreichung des Tierarzneimittels mit dieser Technik ist ein Hervorwürgen unwahrscheinlich. Um das Schlucken zu erleichtern, den Kopf des Tieres anheben und dabei eine Hand unter den Unterkiefer legen. Die empfohlene Dosierung zur Behandlung und Kontrolle von Strongyliden, Oxyuren und Askariden (ausgenommen Bandwürmer) beträgt 6,6 mg Pyrantel-Base pro kg Körpergewicht. Diese Dosierung wird erreicht, indem das Tierarzneimittel nach folgendem Schema verabreicht wird. Körpergewicht: 301 - 600 kg; Dosis: Inhalt von 1 ganzen Spritze; Position des Dosierrings: 600 kg. Körpergewicht: 150 - 300 kg; Dosis: Inhalt von 1/2 Spritze; Position des Dosierrings: 300 kg. Die empfohlene Dosierung zur Behandlung und Kontrolle von Bandwürmern (Anoplocephala perfoliata) beträgt 13,2 mg Pyrantel-Base pro kg Körpergewicht (doppelte Dosis im Vergleich zur empfohlenen Dosierung zur Behandlung von Strongyliden). Diese Dosierung wird erreicht, indem das Tierarzneimittel nach folgendem Schema verabreicht wird. Körpergewicht: bis zu 300 kg; Dosis: Inhalt von 1 ganzen Spritze; Position des Dosierrings: 600 kg. Körpergewicht: 301 bis 600 kg; Dosis: Inhalt von 2 ganzen Spritzen; Position des Dosierrings: 600 kg. Wenn die Umgebung, in der die Tiere leben, eine Neuansteckung wahrscheinlich macht, empfiehlt es sich, das Tierarzneimittel für die besten Ergebnisse alle 4-6 Wochen zu verabreichen.
Lagerung
Bei einer Temperatur unter 25 °C lagern. Vor Licht schützen. Haltbarkeit des Tierarzneimittels im Verkaufsbehältnis: 36 Monate. Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen der Primärverpackung: sofort verbrauchen.
Warnhinweise
Folgende Praktiken sind zu vermeiden, da sie das Risiko einer Resistenzentwicklung erhöhen und die Therapie wirkungslos machen könnten: zu häufige und wiederholte Anwendung von Anthelminthika derselben Klasse über längere Zeiträume; Unterdosierung aufgrund einer Unterschätzung des Körpergewichts, fehlerhafter Verabreichung des Tierarzneimittels oder mangelhafter Kalibrierung des Dosiergeräts (falls vorhanden). Klinische Fälle mit Verdacht auf Anthelminthika-Resistenz sind mit geeigneten Tests (z. B. dem Eizahlreduktionstest im Kot) weiter abzuklären. Weisen die Testergebnisse eindeutig auf eine Resistenz gegen ein bestimmtes Anthelminthikum hin, ist ein Anthelminthikum aus einer anderen pharmakologischen Klasse mit anderem Wirkmechanismus einzusetzen. Besondere Anwendungsbeschränkungen und besondere Anwendungsbedingungen, einschließlich Beschränkungen der Anwendung antimikrobieller und antiparasitärer Tierarzneimittel zur Begrenzung des Risikos einer Resistenzentwicklung: nicht zutreffend. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Das Tierarzneimittel darf ausschließlich oral an Pferde, Ponys und Fohlen ab einem Alter von mindestens 8 Wochen verabreicht werden. Dieselbe Spritze sollte nur dann zur Behandlung von zwei Tieren verwendet werden, wenn diese gesund sind, in derselben Umgebung leben und miteinander in Kontakt stehen. Schwer geschwächte Tiere sollten nicht behandelt werden. Die Behandlung in geschlossenen Gehegen durchführen und anschließend die Böden desinfizieren. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender, der das Tierarzneimittel an Tiere verabreicht: Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Hände oder andere Körperteile, die mit dem Tierarzneimittel in Kontakt gekommen sind, waschen. Personen mit bekannter Empfindlichkeit gegen den Wirkstoff sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht verabreichen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz: nicht zutreffend. Keine Daten verfügbar. Die empfohlenen Dosen nicht überschreiten. Keine bekannt.
Wartezeiten
Fleisch und Innereien: null Tage.
Zieltierarten
Pferd.
Wechselwirkungen
Keine bekannt.
Nebenwirkungen
Pferde: keine bekannt. Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig, da sie eine fortlaufende Überwachung der Sicherheit eines Tierarzneimittels ermöglicht. Meldungen sind, vorzugsweise über einen Tierarzt, an den Inhaber der Zulassung oder an die zuständige nationale Behörde über das nationale Meldesystem zu richten. Siehe auch Abschnitt 16 der Packungsbeilage für die jeweiligen Kontaktdaten.
Trächtigkeit und Laktation
Trächtigkeit und Laktation: Das Tierarzneimittel kann während der Trächtigkeit und der Laktation angewendet werden.
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